Grenzüberschreitende Zahlungen: 3 Tipps zum Zahlarten Mix im Ausland

 

Sie haben einen erfolgreichen Onlineshop im heimischen Markt Deutschland und wollen ins europäische Ausland expandieren oder haben Sie bereits den Versuch gestartet in einem der Nachbarländer zu verkaufen? Auch im Ausland gilt: Die richtigen Zahlarten anbieten steigert die Conversion und dementsprechend auch den Umsatz. Deshalb ist es ratsam folgende Tipps bei einer Expansion ins Ausland zu beherzigen.

1. Bezahlmethoden an Produkt, Zielgruppe und Unternehmen anpassen
Grundsätzlich gibt es ein paar Faktoren, die Online Händler bei der Auswahl der Zahlarten beachten sollten. Dies ist in Deutschland, als auch im Ausland der Fall

.● Bezahlmethoden sollten zum Produktsortiment passen

● Bezahlmethoden sollten auf den Markt abgestimmt sein

● Bezahlmethoden sollten für den Onlinehändler wirtschaftlich sein

Im heimischen Markt lässt sich das oft schnell und einfach nachvollziehen, in ausländischen Märkten fehlt hier dabei die Expertise.

Ist Ihre Produktpalette im Ausland eine andere bzw. verkaufen Sie Ihre Produkte zu anderen preislichen Konditionen? Dann sollte sich dies auch im Zahlarten Mix widerspiegeln. Denn bei hochpreisigen Produkten und bei einer längeren Lieferzeit (was beim Versand ins Ausland definitiv der Fall ist), sollten Händler in Erwägung ziehen, den Rechnungskauf anzubieten.

Der Payment-Mix sollte möglichst an die jeweilige Zielgruppe, vor allem an die verschiedenen Märkte im Ausland angepasst werden. Hier spielt es auch eine Rolle, ob die demografischen Gegebenheiten Ihrer Kunden im Ausland denen im Inland entsprechen.

2. Lokale Bezahlmethoden anbieten
Jedes Land verfügt über andere Präferenzen der Zahlarten. Außerdem gibt es viele lokale Bezahlmethoden weltweit und im europäischen Ausland. Das Lastschriftverfahren oder PayPal ist nämlich im Ausland längst nicht so beliebt wie in Deutschland. Heißt: Wer im Ausland erfolgreich verkaufen möchte, kann nicht einfach nur auf PayPal zurückgreifen.

In Italien, Spanien und Dänemark ist die beliebteste Bezahlmethode die Kreditkarte. In Frankreich heißt diese Cartes Bancaires. Unsere alpinen Nachbarn bevorzugen EPS, eine von mehreren Österreichischen Banken entwickelte Zahlungsmethode für Überweisungen. In den Niederlanden nutzen weit über 60 % der Konsumenten iDeal und der Marktführer in Belgien ist Bancontact, denn ca. 80 % der belgischen Händler bietet seinen Kunden diese Bezahlmethode an. Przelewy24 ermöglicht seinen Kunden über polnische Banken und internationale Kreditkarte, Zahlungsmethoden wie SMS die Online-Überweisung.

3. Neue Zahlarten Trends beobachten
Die Payment Industrie ist im stetigen Wandel. In den letzten jahren sind einige neue Bezahlmethoden auf den Markt bekommen, vieles bewegt sich hin zum bargeldlosen Bezahlen. Hier sind einige anderen Märkte schon sehr viel weiter entwickelt als Deutschland. Deshalb lohnt es sich Trends innerhalb der Bezahlmethoden im Auge zu behalten. E-Wallets wie Amazon Pay, Google Pay oder Apple Pay sind mobile Bezahlverfahren, die immer mehr Zuspruch gewinnen. Die Einfachheit mit dem eigenen Mobiltelefon zu bezahlen liegt vor allem der jüngeren Zielgruppe.

Grundsätzlich gilt also: Der Zahlarten Mix im Ausland sollte nicht einfach eine Kopie der deutschen Auswahl sein. Wenn man auch im Ausland erfolgreich verkaufen möchte, ist es wichtigen lokale Bezahlmethoden im Checkout zu haben.

Über Mollie
Mollie B.V. gehört zu den führenden Payment Service Providern (PSP) in Europa und hat sich zum Ziel gesetzt Online Payments zugänglich und einfach für jeden zu gestalten. Das
Unternehmen wurde 2004 in den Niederlanden von Adriaan Mol gegründet und hat seinen
Hauptsitz in Amsterdam. Über 70.000 Kunden wickeln europaweit ihren Online-Zahlungsverkehr über die cloudbasierte Mollie-Plattform ab.